Übersicht / Beschreibung aller Erklärvideos

 

Kunstbegriff

Was ist Kunst? Überlegungen von Christoph Noebel

Der Galerist Christoph Noebel stellt in unserem Interview anhand von Readymades Überlegungen zum Kunstbegriff und zur Bewertung von „guter“ Kunst an.

Was ist Kunst? Überlegungen von Dieter Ronte

Der bekannte Kunsthistoriker und ehemalige Direktor des Sprengelmuseums und des Kunstmuseums Bonn, Dieter Ronte, beschäftigt sich im Vortrag zu seinem Buch „Ware Kunst“ mit den Verwerfungen des Kunstmarktes und dem Kunstbegriff an sich.

Christoph Noebel zu: Bewertungskriterien für Kunst

Christoph Noebel, Galerist aus Remagen, äußert sich in einem Interview zu der äußerst diskutablen Frage, ob und wie gute Kunst eigentlich bewertet werden kann – und sollte….

Kunstmarkt

Galeristen – Gatekeaper oder soziale Mentoren?

Die Rolle des klassischen Galeristen ist einem starken Wandel unterworfen. Waren Galeristen früher soziale Mentoren und Förderer des Künstlers, so können sich viele Galeristen das finanzielle Risiko heute gar nicht mehr leisten – trotzdem verstehen sie sich immer noch als Zunftmeister, die den Zugang zum professionellen Kunstmarkt regulieren und beschränken.

Hierfür gibt es auch eine Download-Checkliste.

Preisfindung bei Kunstwerken

Die Preisfindung bei Kunstwerken ist im heutigen von Auktionshäusern und Großgalerien beherrschten Kunstmarkt ein dubioser und bisweilen intransparenter Prozeß, der die Regeln des Marktgleichgewichtes zwischen Angebot und Nachfrage völlig außer Kraft setzt.

Preissetzung – Stimmen aus der Praxis

Wie soll man in der Praxis den Preis eines Kunstwerkes festsetzen, vor allem, wenn der Künstler neu und seine Werke neu im Markt sind? Es gibt bestimmte, von den Akademien empfohlende Methoden. Dazu stellen wir Ihnen einige Meinungen und Tips aus der Praxis vor.

Preisfindung durch überzogene Versicherungswerte

Ausstellungsmacher können ein Lied davon singen, daß Künstler versuchen, ihre Kunstwerke ganz besonders hoch anzusetzen, wenn es um die Bestimmung von Versicherungswerten im Rahmen einer Ausstellung geht. Der Versuch, seiner Kunst auf diese Weise einen Wert zu geben, mag sich für manchen Künstler gut anfühlen, hat aber mit Marktpreisen rein gar nichts zu tun.

Der Künstler – Berufsbild

Der Künstlerberuf – Voraussetzungen

Die Professionalisierung des Künstlers geht einher mit seiner Selbständigkeit und seiner Unternehmereigenschaft – jedenfalls wird er steuerlich so behandelt. Doch nicht jeder eignet sich zum Unternehmer und nicht jeder ist in der Lage, seinen Arbeitsalltag professionell zu organisieren. Wir helfen Ihnen dabei, von sich selbst ein Bild zu bekommen.“

Die Selbstreflektion des Künstlers zu seinen Zielen

Bevor ein Künstler den Weg in die Professionalität einschlagen und mit seiner Kunst seinen Lebensunterhalt bestreiten will, sollte er sich nach seinen Zielen und Möglichkeiten befragen. Diese Selbstreflektion ist ein erster Schritt in Richtung Selbstmarketing. Wir geben Ihnen dazu Tips in unserem Erklärvideo.

Künstler: Genie, Künstlerkult und Mythos

Im Kunstsektor tummeln sich eine Menge Clowns, Angeber und Personen mit extrem starkem Geltungsbedürfnis – das manchmal durchaus nicht mit der künstlerischen Qualität mithalten kann. Doch der Markt von heute verlangt nach Typen und Gesichtern – und der Kult um den Künstler, sein Mythos, wirkt preisbestimmend und heizt die Nachfrage an.

Der Künstler – Berufsalltag

Das eigene Atelier – Fallstricke

Das eigene Atelier ist der Wunschtraum eine jeden Künstlers, doch entsprechende Räume finden und auch finanzieren zu können, ist oft ein großes Problem. Viele Künstler arbeiten in der eigenen Wohnung – aber darf man das eigentlich…?

Der Künstler – Kunstpräsentation

Ausstellungsvorbereitung – Einführung

Die Organisation einer Ausstellung verlangt einen erheblichen Vorbereitungsaufwand. Wir helfen Ihnen mit umfangreichen Checklisten, die wir in unseren Erklärvideos vorstellen, damit Sie nichts vergessen und den Überblick behalten.

Hierfür gibt es auch eine Download-Checkliste.

Ausstellungsvorbereitung: Konzeptphase

Die Konzeptphase der Ausstellungsorganisation beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen wie Titel und Thema der Ausstellung, beteiligte Künstler, Ort und Zeit. In unseren Checklisten finden Sie neben Tips zur Entwicklung von Ausstellungen auch Fallstricke und Probleme, die beachtet werden sollten.

Hierfür gibt es auch eine Download-Checkliste.

Ausstellungsvorbereitung: Öffentlichkeitsarbeit

In diesem Erklärvideo beschäftigen wir uns mit der Checkliste zur Öffentlichkeitsarbeit rund um Ihre Ausstellung und diese soll Ihnen einerseits helfen, wichtige Punkte nicht zu vergessen und andererseits grobe Fehler zu vermeiden. Zur Öffentlichkeitsarbeit gehören beispielsweise Einladung, Flyer, Pressearbeit, Internetseite und die Nutzung sozialer Medien. Die Öffentlichkeitsarbeit gehört auch in den Bereich Marketing – hier finden Sie deshalb weitere Videos zum Thema.

Hierfür gibt es auch eine Download-Checkliste.

Ausstellungsvorbereitung: Finanzierung

Die Finanzierung einer Ausstellung wird gerade in der Euphorie der Anfangsphase oft stiefmütterlich behandelt, was sich später als Bumerang erweist. In unserem Erklärvideo und der entsprechenden Checkliste zeigen wir Ihnen, was Sie in Ihrer Einnahmen- und Ausgabenübersicht beachten sollten und wie Sie nachträglichen Streit vermeiden.

Hierfür gibt es auch eine Download-Checkliste.

Ausstellungsvorbereitung: Technisches

Die technischen Aspekte einer Ausstellungsplanung behandeln wir in diesem Erklärvideo und der dazu gehörigen Checkliste. Dazu gehören räumliche Aspekte, Zugänglichkeit, Licht, Klima, Hängetechnik, Musik und die sorgfältige Planung der Vernissage.

Hierfür gibt es auch eine Download-Checkliste.

Primäre und sekundäre Kunsträume finden

Wer selbst Ausstellungen organisieren möchte, steht vor dem Problem, geeignete Kunsträume finden zu können. Dafür gibt es entsprechende Strategien, wenn die Ausstellung ein Erfolg werden soll. Und nicht jeder Raum, der verfügbar ist, ist wirklich für eine Kunstpräsentation geeignet. Der falsche Ort kann sich durchaus negativ auf das Image eines Künsters auswirken.“

Möglichkeiten der Hängung 1

Die Künstlerin Corinna Heumann demonstriert anhand einer Ausstellung im Frauenmuseum Bonn verschiedene Prinzipien der Hängung von Kunstwerken.

Möglichkeiten der Hängung 2

Wir zeigen Ihnen in diesem Erklärvideo verschiedene Grundprinzipien der Hängung von Kunstwerken.

Möglichkeiten der Hängung 3

Die Künstlerin Corinna Heumann demonstriert anhand der von ihr mitkuratierten Ausstellung mit Werken von Defa Wolfram verschiedene Narrative einer Hängung.

Möglichkeiten der Hängung 4

Die Künstlerin Corinna Heumann beschreibt anhand der Ausstellung „Freundinnen“ im Frauenmuseum Bonn verschiedene Möglichkeiten der Rahmung von Kunstwerken.

Der Künstler – Selbstmanagement

Selbstvermarktung – Chance oder Sackgasse?

Das Wort Selbstvermarktung gilt im Kunstbereich erstaunlicherweise als Unwort, ob wohl vielen Künstlern gar nichts anderes übrig bleibt, als selbst ihre Position im Kunstmarkt zu finden – insbesondere vor dem Hintergrund, daß immer mehr Galeristen ihren Galerien aufgeben müssen und die überlebenden ihr Heil im internationalen Handel suchen. Wir brechen eine Lanze für die Chancen der Selbstvermarktung.

Was ist Marketing? Warum brauche ich ein Coaching?

Marketing umfaßt alle Maßnahmen im Sinne einer Verkaufsförderung – denn auch wenn viele Künstler betonen, daß es ihnen in erster Linie um die hehre Kunst geht – verkaufen wollen und müssen doch alle. Die verschiedenen Maßnahmen bilden einen Marketing-Mix und was das ist, erklären wir Ihnen anschaulich in diesem Video.

Der Status Meisterschüler erhöht den Marktwert

So manche Künstler legt großen Wert auf die Nennung seiner Lehrmeister – was zwar den eigenen Marktwerk deutlich erhöht, aber noch nichts mit künstlerischer Qualität zu tun haben muss – ganz von der Frage abgesehen, ob der betreffende Künstler denn auch tatsächlich zu Ende studiert hat…

Fit für eine gute Kommunikation

Kommunikation ist ein Bestandsteil des Marketing-Mixes und wir kontentrieren uns in diesem Video auf die verbale Kommuniation, sei es gegenüber der Presse, gegenüber Galeristen, Sammlern oder Kunsthistorikern. Spätestens wenn das Künstlergespräch ansteht, sollte sich ein Künstler die Frage stellen, ob er schon fit ist. Mehr dazu in unserem Erklärvideo.

Wie macht man gute Pressearbeit?

Welche Bestandteile sollte eine gute Pressemeldung haben? An wen richten Sie sich? Welche Redaktionen sind für Sie von Bedeutung? Warum sind persönliche Kontakte zu Redakteuren wichtig? Kümmern Sie sich um ein gutes Timing Ihrer Pressemeldung – und vergessen Sie nicht, ein Pressebild bereitzustellen. All dies und noch viel mehr erläutern wir in unserem Erklärvideo. In weiteren Erklärvideos geht es um Pressekonferenz und Pressemappe und um die No-Go´s in der Pressearbeit.

Organisation + Gestaltung von Pressekonferenz und Pressemappe

Wie organisiert man eine erfolgreiche Pressekonferenz und wie gestaltet man eine Pressemappe? Was im Museumsbereich oder in Kunstvereinen durchaus selbstverständlich ist, wird von Künstlern zuweilen als überflüssig oder lästig abgetan. In unserer medial geprägten Welt ist eine professionelle Pressearbeit um so wichtiger, um wahrgenommen zu werden. Die Pressekonferenz erlaubt den persönlichen Kontakt zu den Pressevertretern und die Pressemappe bietet die Sicherheit, daß Medienvertreter auch ausreichend mit Informationen versorgt werden.

No-Go’s bei der Pressearbeit von Künstlern

Bei der Pressearbeit gibt es durchaus Dinge, die man möglichst vermeiden sollte. Pressevertreter haben üblicherweise wenig Zeit und sind froh, wenn Sie das Pressematerial optimal aufbereitet zur Verfügung gestellt bekommen. Doch wer stattdessen nur auf seine Internetseite verweist oder Handyfotos seiner Einladungskarte schickt, macht sich keine Freunde. Wir erklären aus unserer Talking-Art-Praxis, was uns bei manchen Pressemeldungen Kopfschmerzen und überflüssige Mühe bereitet.

Kunst und Steuern

Steuerrecht: Künstler oder Gewerbe?

Das Finanzamt interessiert sich natürlich brennend für die Frage, ob Sie Ihre künstlerische Tätigkeit als Selbständiger oder als Gewerbetreibender ausüben und wie Sie jeweils Ihre Gewinne ermitteln. Dazu kommt, daß Sie als Gewerbetreibender auch noch gewerbesteuerpflichtig sind. Näheres dazu in unserem Erklärvideo.

Die Umsatzsteuer

Wie überall ist auch im Kunstbereich die Umsatzsteuer ein Buch mit sieben Siegeln, aber es gibt natürlich schon einige Merkmale, anhand derer festgelegt werden kann, ob Ihre künstlerischen Produkte dem reduzierten Umsatzsteuersatz von 7% oder doch dem vollen Umsatzsteuersatz von 19% unterliegen. Auch Galeristen können davon ein Lied singen, denn ihre Verkäufe unterliegen seit einigen Jahren dem erhöhten Umsatzsteuersatz, was die Gewinne erheblich hat schrumpfen lassen.

Kunst und Recht

Das Urheberrecht

Die Wahrnehmung Ihres Urheberrechts soll Sie einerseits vor Mißbrauch durch Dritte schützen, andererseits können Sie sich durch die Lizenzvergabe auch Einnahmen aus Ihrer Kreativität verschaffen.

Neues Urteil des EuGH zum Urheberrecht

Das neue Urteil des EuGH beschäftigt sich mit der Frage des Urheberrechts im Internet und räumt mit der irrigen Meinung auf, daß man urheberrechtlich geschützte Werke, die einmal ins Internet eingestellt wurden, beliebig auch an anderer Stelle wieder verwenden kann.

Kunst und Soziales

Die Künstlersozialversicherung

Die Schaffung der Künstlerversicherung erlaubt es Künstlern, sich trotz sehr geringen Einkommens sozial abzusichern. Die Vorausssetzungen und Grenzen erläutern wir Ihnen in diesem Erklärvideo.“

Grundsicherung für Künstler

Wenn es dem Künstler nicht gelingt, seinen Lebensunterhalt durch Verkäufe oder andere Einnahmen aufrecht zu bestreiten, kann er die sogenannte Grundsicherung beantragen. Welche Voraussetzungen er erfüllen muss, aber auch mit welchen Problemen er bei Bezug rechnen muss, erläutern wir in diesem Video.

Organisationen / Vertretungen

Die GEDOK

Die Vorsitzende der GEDOK Bonn, Clotilde Lafont-König, erläutert die Ziele und Zwecke der GEDOK, die als „Gemeinschaft Deutscher und Oesterreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen“ 1926 gegründet wurde und bis heute das älteste und europaweit größte Netzwerk für Künstlerinnen aller Kunstgattungen ist.